Als Stromart bezeichnet man die zwei Hauptstromarten Gleich- und Wechselstrom, evtl. noch als Drittes, eine Unterart des Gleichstroms, den nicht oder nur minimal geglätteten, pulsierenden Gleichstrom, der bei der Umwandlung von Wechsel- in Gleichstrom entsteht.
Wechselstrom wird überwiegend durch Generatoren erzeugt, also durch mechanische Kraftmaschinen, die durch unterschiedliche Kräfte in Rotation versetzt werden. Zum Beispiel die Wasserfallhöhe bei Wasserkraftwerken, der Dampfdruck bei Dampfturbinen, der Explosionsdruck bei Verbrennungsmotoren.
In geringerem Umfang wird Wechselstrom auch durch die Umwandlung mithilfe eines Wechselrichters aus Gleichstrom erzeugt, wenn der Strom aus Solarzellen oder Akkus stammt.
Die Erzeugung von Gleichstrom auf direktem Wege geschieht überwiegend auf chemisch-physikalischem Wege. Beispiel: Solarzelle. Indirekt gewinnt man Gleichstrom auch aus Wechselstrom durch die Umwandlung mittels eines Gleichrichters.
Die Art der Stromerzeugung entscheidet über Art und Umfang der Emissionen. Aus diesen sehr unterschiedlichen Wegen und deren Zwischenstufen von der Erzeugung bis zum Verbrauch des Stroms lässt sich erkennen, dass die dabei entstehenden Emissionen (allgemeine und CO2-Abgase, Wärme- und Lärm-Emissionen, radioaktiver Abfall, usw.) ganz wesentlich von Art und Umfang der eingesetzten Medien (Wasserkraft, Gas, Kohle, Benzin, Öl, Diesel, Radioaktivität, usw.) abhängen.