Was ist eigentlich Emissionshandel

Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im japanischen Kyoto im Jahre 1997 wurde unter anderem beschlossen, dass die Industriestaaten die Traubhausgasemissionen um 8 % senken.
Dies soll natürlich mit minimalen Kosten für die Volkswirtschaft verbunden sein. Daher haben die Länder der EU einen Emissionshandel beschlossen.
Bei diesem Emissionshandel können die betroffenen Kraftwerke oder Stromkonzerne die Berechtigung [...]

Bei der Klimakonferenz der Vereinten Nationen im japanischen Kyoto im Jahre 1997 wurde unter anderem beschlossen, dass die Industriestaaten die Traubhausgasemissionen um 8 % senken.
Dies soll natürlich mit minimalen Kosten für die Volkswirtschaft verbunden sein. Daher haben die Länder der EU einen Emissionshandel beschlossen.

Bei diesem Emissionshandel können die betroffenen Kraftwerke oder Stromkonzerne die Berechtigung erwerben, eine bestimmte Menge an Schadstoffen abzusondern.
In Zukunft werden diese Emissionsberechtigungen hauptsächlich an einer Emissionshandelsbörse versteigert. So sollen auch größere Mengen an Emissionsberechtigungen einfach, kostengünstig und unkompliziert gehandelt werden.

Der Preis bei dieser Art von Emissionshandel richtet sich dabei vor allem nach Angebot und Nachfrage und soll zum größten Teil ohne staatliche Intervention festgesetzt werden.

Der Grundgedanke, der hinter dieser Art des Emissionshandels steht, ist, dass die Anzahl der Emissionsberechtigungen begrenzt wird. Somit muss jeder Interessent versuchen, mit so wenigen Emissionen wie möglich auszukommen. Auf diesem Wege soll der Schadstoffausstoß wirksam verringert werden.

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